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Vom 12. – 16. Oktober 2026 fand in Brisbane/ Australien der insgesamt 8. Fußball-Weltcup für Ü70-, Ü75- und Ü80-Mannschaften statt. Die Ü75 von Team Deutschland wurde Weltmeister, die Ü70 Vize-Weltmeister. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs nahmen in diesem Jahr in den beiden Altersklassen Ü70 und Ü75 zwei deutsche Mannschaften teil.
Neben dem Team Deutschland Ü70 um den DFB A-Lizenztrainer Stefan Stuckenberg und DFB-Fußballlehrer Marek Wanik, der die Ü75 zum zweiten Mal nacheinander zum Weltmeistertitel coachte, gingen die drei weiteren in Brisbane aktiven deutschen Teams für den Anfang des Jahres neu gegründeten Verein „Fußball 70plus Deutschland e.V.“ aus dem Ammerland an den Start. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, den Seniorenfußball zu fördern.
Der Turnierverlauf ergab, dass es im Ü75-Wettbewerb zweimal zum deutschen Bruderduell kam. Beide Male siegte Team Deutschland Ü75 klar, im Endspiel sogar mit 7:0.
Dass mehrere Mannschaften aus dem gleichen Land bei der WM antreten, ist kein Novum. Die Teilnahmebedingungen der WM-Organisatoren lassen dies ausdrücklich zu. In Tokio 2025 z.B. spielten neben den Nationalteams aus Taiwan, Australien, Wales, England und Deutschland vier Teams aus den USA und drei aus Japan um die WM-Krone. In diesem Jahr waren es z.B. in der Altersklasse Ü70 vier Mannschaften aus den USA, zwei aus Japan, drei aus Australien und eben die beiden deutschen Teams. Das Dutzend im Ü70er-Wettbewerb voll machte Team Kanada.
Die australischen Veranstalter hatten beiden deutschen Mannschaften Farben zugeordnet. Team Deutschland hieß „Germany Blue“, der Förderverein „Germany White“. Entsprechende Darstellungen im Spielplan auf der Homepage der Veranstalter sorgten in den deutschen Medien daher vereinzelt für Verwirrung.
Die Platzierungen des Fördervereins:
Ü70: Vierter Platz
Ü75: Zweiter Platz
Ü80: Erster Platz
Fußball-Deutschland kann sich wieder über einen Fußball-Weltmeistertitel freuen. Was die Profis seit zwölf Jahren und drei Weltmeisterschaften nicht mehr geschafft haben, gelingt der Ü75 von Team Deutschland bei der diesjährigen WM in Brisbane/Australien bereits zum zweiten Mal hintereinander.
Überzeugend verteidigt das Team seinen im letzten Jahr in Tokio zum ersten Mal gewonnenen Titel. 8 Siege in 8 Spielen an vier Spieltagen, jedes Spiel 2×30 Minuten, mit einem Torverhältnis von 33:1, so die beeindruckende Bilanz des alten und neuen Weltmeisters.
Auch die Ü70-Fußballer von Team Deutschland haben Grund zur Freude. Sie schaffen es am Ende auch wie die Ü75er bis ins Finale, unterliegen dort aber unglücklich durch einen verwandelten Handelfmeter mit 0:1. Trotzdem: Mit dem Vize-Weltmeister-Titel dürfen sie sich schmücken und erreichten damit die beste Platzierung einer deutschen Mannschaft in der Altersklasse Ü70, seit das Turnier im Jahr 2017 zum ersten Mal ausgetragen wurde.
Nach der WM ist vor der WM. Der nächste Weltcup wird im Oktober 2027 in den USA in Dallas/Texas ausgetragen. Team Deutschland Ü75 will dort den Titel-Hattrick perfekt machen, Team Deutschland Ü70 erstmals die WM-Krone aufsetzen. Weitere detaillierte Infos zu Turnierverlauf, Ergebnissen, Spielberichten und Torschützen finden Sie auf unserer Homepage unter www.team-germany70plus.de.
Brisbane, 17.10.2026
Vom 12.–16. Oktober 2026 wird in Brisbane/Australien der insgesamt 8. Fußball-Weltcup für Ü70- und Ü75-Mannschaften ausgetragen. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs sind in diesem Jahr in beiden Altersklassen zwei deutsche Mannschaften gemeldet.
Neben dem eigentlichen Nationalteam um den Ü70-DFB-A-Lizenztrainer Stefan Stuckenberg und DFB-Fußballlehrer Marek Wanik, der 2025 die Ü75 zum Weltmeistertitel coachte, wird in beiden Wettbewerben in Brisbane je ein weiteres deutsches Team antreten. Hinter der zweiten Meldung steht der Anfang des Jahres neu gegründete Verein „Fußball 70plus Deutschland e.V.“ aus dem Ammerland, der sich zur Aufgabe gemacht hat, den Seniorenfußball zu fördern.
Aktuell kümmern sich daher zwei voneinander unabhängige Organisationsteams mit unterschiedlichen Programmen um die Vorbereitung der Sportler. Je nach Turnierverlauf ist zudem nicht auszuschließen, dass die deutschen Teams auch gegeneinander spielen müssen.
Dass mehrere Mannschaften aus dem gleichen Land bei der WM antreten, ist kein Novum. Die Teilnahmebedingungen der WM-Organisatoren lassen dies ausdrücklich zu. In Tokio 2025 z.B. haben neben den Nationalteams aus Taiwan, Australien, Wales, England und Deutschland vier Teams aus den USA und drei aus Japan um die WM-Krone gekämpft. In diesem Jahr werden in den beiden Altersklassen drei Mannschaften aus den USA, zwei aus Japan und drei aus Australien auf die beiden deutschen Teams treffen. Hinzu kommen bei den Ü70ern noch die Nationalteams aus Wales und Kanada, bei den Ü75ern ebenfalls Kanada und Wales.
Nationalteam Deutschland 70plus und -75plus treffen in ihrem jeweils letzten Vorbereitungsspiel auf die WM am 23. September auf zwei attraktive Gegner aus Nordrhein-Westfalen. Das Ü70-Nationalteam wird gegen die Ü65-Kreisauswahl aus Recklinghausen spielen, und zwar im Stadion in Hollage bei Osnabrück. Das Ü75-Nationalteam wiederum wird gegen eine Ü70-Kreisauswahl aus Bielefeld antreten und zwar auf der Sportanlage in Hagen im Teutoburger Wald. Beide Spiele beginnen um 14.00 Uhr, die Spielzeit dauert jeweils 2 x 30 Minuten. Zu beiden Events sind Journalisten herzlich willkommen.
Hollage/ Hagen i.T./ Großefehn/ Nettersheim, 15.09.2026
| Name | geb. | Ort |
|---|---|---|
| Bernd Hannes | 11.07.1952 | Reichshof |
| Manfred Lesting | 10.08.1955 | Spelle |
| Herberto Bremer | 19.02.1955 | Oldenburg |
| Michael Beckert | 12.03.1955 | Altenbeken |
| Friedrich Brix | 09.04.1956 | Bonn |
| Reinhard Sicher | 16.07.1953 | Springe |
| Christian Malter | 01.10.1952 | Lohmar |
| Norbert Welzel | 04.09.1954 | Creglingen |
| Ludwig Leinhos | 08.06.1956 | Hennef |
| Peter Siebert | 23.08.1954 | Nettersheim |
| Roland Willmann | 21.01.1955 | Bielefeld |
| Peter Schmidt | 09.03.1953 | Steinhagen |
| Heinz Warning | 22.03.1953 | Georgsmarienhütte |
| Wolfgang Stahmeier | 15.10.1954 | Georgsmarienhütte |
| Norbert Dölitzsch | 24.03.1955 | Steinheim |
| Herbert Hanl | 15.08.1954 | Rostock |
| Andreas Kardys | 21.07.1954 | Recklinghausen |
| Ulli Brandt | 24.07.1956 | Ruppichteroth |
| Klaus Schweter | 10.12.1957 | Bielefeld |
| Dietmar Nowak | 30.10.1956 | Bismark |
| Reinhard Zerahn | 02.08.1956 | Ribnitz-Damgarten |
| Wolfgang Wolters | 08.08.1957 | Rostock |
| Funktion | Name | geb. | Ort |
|---|---|---|---|
| Trainer | Stefan Stuckenberg | 26.12.1959 | Wallenhorst |
| Betreuer | Michael Keil | 26.09.1955 | Seelze |
| Name | geb. | Ort |
|---|---|---|
| Detlev Bölter | 05.09.1950 | Harsum |
| Peter Kuwan | 28.07.1950 | Hassel |
| Hans-Otto Zettier | 16.09.1951 | Helmstedt |
| Roland Zahn | 21.10.1950 | Oschersleben |
| Hans Poelmann | 28.04.1948 | Papenburg |
| Paul Kanschat | 07.10.1949 | Papenburg |
| Heinrich Josef Rehrmann | 20.12.1947 | Salzkotten |
| Heinrich-Bernhard Freund | 07.06.1950 | Siegen |
| Erhard Detels | 02.10.1947 | Bramsche |
| Günter Berkenkamp | 15.03.1948 | Bielefeld |
| Alfred Meyer | 11.02.1950 | Wiesmoor |
| Johann de Wal | 08.12.1949 | Großefehn |
| Udo Zimmermann | 05.05.1951 | Wenden |
| Theo Beckmann | 15.06.1951 | Paderborn |
| Rudolf Hermann Meyer | 07.05.1950 | Essen |
| Günter Zaborowski | 21.09.1949 | Marl |
| Karl-Heinz Rogel | 23.12.1951 | Wenden |
| Werner Zaulich | 28.09.1949 | Bayreuth |
| Funktion | Name | geb. | Ort |
|---|---|---|---|
| Trainer | Marek Wanik | 04.10.1958 | Wallenhorst |
| Torwarttrainer | Marcin Karpiczak | 20.05.1991 | Hameln |
| Physio (Ü70/Ü75) | Antonia Noohs | 31.12.1995 | Saaße |
| Physio (Ü70/Ü75) | Lina Hedder | – | – |
| Athletiktrainer & Sportwissenschaftler | Hagen Sicher | 22.07.1997 | Springe |
| Betreuer | Ralf Schminkel | 19.11.1956 | Bramsche |
| Kreisauswahl Emsland/Ostfriesland – Rostock | 0:1 |
| Team Deutschland Ü70 – Auswahl Hannover | 1:0 |
| Team Deutschland Ü70 – Kreisauswahl Emsl./Ostfriesland | 2:0 |
| Auswahl Hannover – Rostock | 0:2 |
| Kreisauswahl Emsl./Ostfriesland – Auswahl Hannover | 2:0 |
| Team Deutschland Ü70 – Rostock | 1:1, n.E. 4:5 |
| Platz | Team | Punkte | Tore |
|---|---|---|---|
| 1 | Spielgemeinschaft Rostock | 7 | 3:1 (n.E. 5:4) |
| 2 | Team Deutschland Ü70 | 7 | 3:1 (n.E. 4:5) |
| 3 | Kreisauswahl Emsl./Ostfriesland | 3 | 2:3 |
| 4 | Auswahl Hannover | 0 | 0:5 |
| Team Deutschland Ü75 A – Kreisauswahl Siegen-Wittgenstein | 2:0 |
| Team Deutschland Ü75 B – Auswahl Niederrhein | 0:2 |
| Team Deutschland Ü75 A – Team Deutschland Ü75 B | 2:0 |
| Kreisauswahl Siegen-Wittgenstein – Auswahl Niederrhein | 1:1 |
| Team Deutschland Ü75 A – Auswahl Niederrhein | 0:1 |
| Kreisauswahl Siegen-Wittgenstein – Team Deutschland Ü75 B | 2:1 |
| Platz | Team | Punkte | Tore |
|---|---|---|---|
| 1 | Auswahl Niederrhein | 7 | 4:1 |
| 2 | Team Deutschland Ü75 A | 6 | 4:1 |
| 3 | Kreisauswahl Siegen-Wittgenstein | 4 | 3:2 |
| 4 | Team Deutschland Ü75 B | 0 | 1:6 |
Bis zu seiner Pensionierung 2020 bestand sein Job darin, Deutschland und die Bundeswehr vor Gefahren aus dem Cyberspace zu schützen. Jetzt schützt Generalleutnant Ludwig Leinhos a.D. nicht mehr den Datenraum, sondern sein Fußballtor. Nicht mehr Viren, Trojaner, Spy- oder Malware bedrohen ihn, sondern Schüsse auf seinen Kasten. Seine „Waffen“ sind jetzt sein Auge, seine Reflexe und seine Torwarthandschuhe.
Leinhos gehört zum Kader der deutschen Ü70-Fußball-Nationalmannschaft, die im Oktober an der Weltmeisterschaft für Ü70- und Ü75-Mannschaften im australischen Brisbane teilnehmen wird. Ein früherer Mannschaftskamerad aus seinem Heimatverein, dem FC Hennef 05, hatte ihn auf das Weltturnier aufmerksam gemacht und beim Trainer des Nationalteams, Stefan Stuckenberg, ins Gespräch gebracht. Bei seinem ersten Sichtungstraining, im Frühjahr in Recklinghausen-Marl, überzeugte er gleich, hielt seinen Kasten mit tollen Paraden sauber und begeisterte den Coach. Seitdem ist er dabei.
Der pensionierte Generalleutnant war der erste Inspekteur der im Jahr 2017 als vierter – neben Heer, Marine und Luftwaffe – neu gegründeten Teilstreitkraft „Cyber- und Informationsraum“ bei der Bundeswehr. Deren Hauptaufgabe besteht darin, Cyberangriffe auf die Streitkräfte, aber auch auf die kritische Infrastruktur in ganz Deutschland abzuwehren und zu bekämpfen. Für 14.000 Bundeswehrangehörige war er damals verantwortlich. Jetzt sind es nur noch elf, seine Mannschaftskameraden und er selber.
Der Ü70-Nationalmannschaftskader bereitet sich seit Januar schon auf das bevorstehende Großereignis vor. Jeden Monat ein gemeinsamer Trainingstermin, diverse Testspiele und Turniere wie z.B. der „Nordcup“ im Juli, ein Trainingslager in Polen im Juni, eines im niedersächsischen Barsinghausen im September sowie ein detaillierter Trainingsplan für die individuelle vorbereitende Ertüchtigung verlangen den 70-jährigen Seniorenfußballern alles ab.
Ziel von all dem ist es, möglichst fit und wettkampftauglich zur WM in Brisbane zu fahren. 12 Mannschaften aus vier Kontinenten werden dort vom 12.–16. Oktober in beiden Altersklassen die neuen Titelträger ermitteln. Mit dabei die australischen Gastgeber sowie Teams aus den USA, aus Japan, aus England, Wales, Kanada und Deutschland. Gespielt wird in zwei Gruppen, jeder gegen jeden. Die Gruppensieger bestreiten das Finale, die Gruppenzweiten das Spiel um den 3. Platz. Auf die Seniorenkicker kommen mindestens fünf Spiele à 60 Minuten zu, ausgetragen an 3 Tagen. Auf die vier Besten sogar sechs.
Wenn es dann im Oktober nach Australien geht, hoffen die WM-Oldies auf moralische Unterstützung aus der Heimat. Vielleicht ja auch von dem einen oder anderen Nationalspieler, für den der Traum vom WM-Titel in den USA bekanntlich vorzeitig ausgeträumt war. Auf dass es die Ü70- und Ü75-Teams aus Deutschland Down Under besser machen!!
Nettersheim/ Großefehn, 12.07.2026
Im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die bevorstehende Ü70 und Ü75-WM im Oktober in Brisbane/Australien werden die Ü70- und Ü75-Nationalteams aus Deutschland mehrere Testspiele gegen stark besetzte Kreis- und Stadtauswahlmannschaften bestreiten.
Den Auftakt macht ein Turnier am 14. Juli in Großefehn/Ostfriesland, der neu ins Leben gerufene „NordCup“. Spiele gegen die Kreisauswahl Siegen-Wittgenstein und gegen Auswahlmannschaften aus Rostock, Hannover und Ostfriesland gilt es zu bestehen. Außerdem testen sich die beiden deutschen Teams gegenseitig, die Ü75 und die Ü70 spielen während des „NordCups“ ebenfalls gegeneinander. Beginn des Turniers ist um 13.00 Uhr.
Am 18. August geht es für das Ü70 Nationalteam ins Rheinland. Dort wartet die ambitionierte Ü60-Kreisauswahl aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis auf die Nationalspieler. Gespielt wird auf der Sportanlage in Rheinbach-Oberdrees. Spielbeginn ist um 14.00 Uhr. Anfang September dann steht ein weiteres Trainingslager in der niedersächsischen NFV-Akademie in Barsinghausen auf dem Programm, ebenfalls mit je einem Testspiel für beide Teams. Die Gegner stehen noch nicht fest.
Den Abschluss für die Ü70 bildet ein Test gegen die Ü65 der Kreisauswahl Recklinghausen, der für den 23. September anvisiert ist.
Ziel von all dem ist es, die beiden Teams aus Deutschland möglichst fit und wettkampftauglich zur WM in Brisbane zu schicken. 12 Mannschaften aus vier Kontinenten werden dort vom 12.–16. Oktober in beiden Altersklassen die neuen Titelträger ermitteln. Mit dabei die australischen Gastgeber sowie Teams aus den USA, aus Japan, aus England, Wales, Kanada und Deutschland. Gespielt wird in zwei Gruppen, jeder gegen jeden. Die Gruppensieger bestreiten das Finale, die Gruppenzweiten das Spiel um den 3. Platz. Auf die Seniorenkicker kommen mindestens fünf Spiele à 60 Minuten zu, ausgetragen an 3 Tagen. Auf die vier Besten sogar sechs.
Diese außerordentlichen Belastungen besteht nur, wer professionell vorbereitet ist. Seit Januar kümmert sich daher ein Trainerteam rund um die beiden DFB-A-Lizenz-Trainer Stefan Stuckenberg und DFB-Fußballlehrer Marek Wanik um die Sportler. Spieler aus inzwischen acht DFB-Landesverbänden treffen sich mindestens einmal im Monat an wechselnden Trainingsorten zu Vorbereitungs-Camps und Testspielen. Bisheriger Höhepunkt war ein mehrtägiges Trainingslager im polnischen Jarocin bei Posen, das auf Initiative des polnisch-stämmigen Ü75-Trainers Marek Wanik zustande gekommen ist. Ein abschließender deutsch-polnischer Freundschaftsabend vertiefte zudem die zwischenmenschlichen und interkulturellen Beziehungen zum Nachbarland.
Wenn es dann im Oktober nach Australien geht, hoffen die WM-Oldies auf moralische Unterstützung aus der Heimat. Vielleicht ja auch von dem einen oder anderen Nationalspieler, für den jetzt in den USA der Traum vom WM-Titel vorzeitig ausgeträumt ist. Auf dass es die Ü70- und Ü75-Teams aus Deutschland Down Under besser machen!!.
Nettersheim/ Großefehn, 06.07.2026
Nach der WM ist vor der WM. Vom 12.–16. Oktober findet im australischen Brisbane die Fußball-Weltmeisterschaft für Ü70- und Ü75-Mannschaften statt. Mittlerweile neun Spieler aus Vereinen im Fußballverband Mittelrhein bilden das Gerüst des Ü70-Nationalteams.
Für den FC Hennef spielen aktuell Ulli Brandt und Ludwig Leinhos, vom SV Wahlscheid kommt Christian Malter. Die Bonner Kreisauswahl ist mit Fitz Brix vertreten, die Kreisauswahl Berg stellt Bernd Hannes und Peter Schaubode. Für die Spvgg. Porz ist Heinz Palka am Start, aus Zülpich kommt Gerd Körner und für die SG Dahlem-Schmidtheim aus der Eifel tritt Peter Siebert an.
Im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die bevorstehende WM im Oktober in Australien werden die Ü70- und Ü75-Nationalteams aus Deutschland mehrere Testspiele gegen stark besetzte Kreis- und Stadtauswahlmannschaften bestreiten. Den Auftakt macht ein Turnier am 14. Juli in Großefehn/Ostfriesland, der neu ins Leben gerufene „NordCup“. Spiele gegen die Kreisauswahl Siegen-Wittgenstein und gegen Auswahlmannschaften aus Rostock, Hannover und Ostfriesland gilt es zu bestehen. Außerdem testen sich die beiden deutschen Teams gegenseitig, die Ü75 und die Ü70 spielen während des „Nord-Cups“ ebenfalls gegeneinander. Beginn des Turniers ist um 13.00 Uhr.
Am 18. August geht es für das Ü70 Nationalteam ins Rheinland. Dort wartet die Ü60-Kreisauswahl aus Bonn auf die Nationalspieler. Gespielt wird in Rheinbach-Oberdrees. Anstoß ist um 14.00 Uhr. Im September dann steht ein weiteres Trainingslager in der niedersächsischen NFV-Akademie in Barsinghausen auf dem Programm, ebenfalls mit je einem Testspiel für beide Teams. Den Abschluss für die Ü70 bildet ein Test gegen den „Goldstandard“ im Ü60+-Fussball in NRW, die Ü65 der Kreisauswahl Recklinghausen, der für den 23. September anvisiert ist.
Ziel von all dem ist es, die beiden Teams aus Deutschland möglichst fit und wettkampftauglich zur WM in Brisbane zu schicken. 12 Mannschaften aus vier Kontinenten werden dort vom 12.–16. Oktober in beiden Altersklassen die neuen Titelträger ermitteln. Mit dabei die australischen Gastgeber sowie Teams aus den USA, aus Japan, aus England, Wales, Kanada und Deutschland. Gespielt wird in zwei Gruppen, jeder gegen jeden. Die Gruppensieger bestreiten das Finale, die Gruppenzweiten das Spiel um den 3. Platz. Auf die Seniorenkicker kommen mindestens fünf Spiele à 60 Minuten zu, ausgetragen an 3 Tagen. Auf die vier Besten sogar sechs.
Diese außerordentlichen Belastungen besteht nur, wer professionell vorbereitet ist. Seit Januar kümmert sich daher ein Trainerteam rund um die beiden DFB-A-Lizenz-Trainer Stefan Stuckenberg und DFB-Fußballlehrer Marek Wanik um die Sportler. Spieler aus inzwischen acht DFB-Landesverbänden treffen sich mindestens einmal im Monat an wechselnden Trainingsorten zu Vorbereitungs-Camps und Testspielen. Bisheriger Höhepunkt war ein mehrtägiges Trainingslager im polnischen Jarocin bei Posen, das der polnisch-stämmige Ü75-Trainer Marek Wanik organisiert hat.
Wenn es dann im Oktober nach Australien geht, hoffen die WM-Oldies auf moralische Unterstützung aus der Heimat. Vielleicht ja auch von dem einen oder anderen Nationalspieler, für den jetzt in den USA der Traum vom WM-Titel vorzeitig ausgeträumt ist. Auf dass es die Ü70- und Ü75-Teams aus Deutschland Down Under besser machen!!.
Nettersheim/ Großefehn, 06.07.2026
Die TV-Einschaltquoten gehen zurück. Das Interesse der Deutschen an der Fußball-Weltmeisterschaft lässt spürbar nach. Nicht so bei den deutschen Ü70- und Ü75-Nationalspielern, die sich auf ihre Weltmeisterschaft im Oktober in Australien vorbereiten. Im dortigen Brisbane geht es vom 12.–16.10. um den künftigen Champion in ihren Altersklassen und die Frage, ob die Titelträger bei den Ü70ern aus Wales und bei den Ü75ern aus Deutschland in diesem Jahr ihre Titel verteidigen können, oder ob neue Champions gekürt werden.
12 Mannschaften aus vier Kontinenten werden in beiden Altersklassen die neuen Titelträger ermitteln. Mit dabei die Gastgeber sowie Teams aus den USA, aus Japan, aus England, Wales, Kanada und Deutschland. Gespielt wird in zwei Gruppen, jeder gegen jeden. Die Gruppensieger bestreiten das Finale, die Gruppenzweiten das Spiel um den 3. Platz. Auf die Seniorenkicker kommen mindestens fünf Spiele à 60 Minuten zu, ausgetragen an 3 Tagen. Auf die vier Besten sogar sechs.
Auf diese außerordentlichen Belastungen gilt es sich vorzubereiten, zumal in dem Alter. Seit Januar kümmert sich daher ein Trainerteam rund um die beiden DFB-A-Lizenz-Trainer Stefan Stuckenberg und DFB-Fußballlehrer Marek Wanik um die beiden Teams. Spieler aus inzwischen acht DFB-Landesverbänden treffen sich mindestens einmal im Monat an wechselnden Trainingsorten zu Vorbereitungs-Camps und Testspielen. Bisheriger Höhepunkt war ein mehrtägiges Trainingslager im polnischen Jarocin bei Posen, das auf Initiative des polnisch-stämmigen Ü75-Trainers Marek Wanik zustande gekommen ist. Ein abschließender deutsch-polnischer Freundschaftsabend vertiefte zudem die zwischenmenschlichen und interkulturellen Beziehungen zum Gastgeberland.
Nächstes Highlight wird Mitte Juli der neu ins Leben gerufene „Nordcup“ sein. Am 14. Juli treffen im ostfriesischen Großefehn insgesamt sechs Teams aus ganz Deutschland aufeinander und spielen dort den Besten aus. Ziel ist, dieses Turnier langfristig zu einer bundesweiten Veranstaltung aufzuwerten, vergleichbar mit der vor kurzem zum zweiten Mal im hessischen Kelsterbach ausgetragenen Deutschen Meisterschaft für Ü60-Mannschaften, an der dieses Mal bereits 22 Teams teilgenommen haben. Angedacht ist auch, den „Nordcup“ künftig als internationales Turnier auszurichten, mit Teams aus Polen, Tschechien, Dänemark, Deutschland und den baltischen Staaten.
Nach dem nächsten Trainingscamp in der DFB-Sportschule im niedersächsischen Barsinghausen Anfang August testet die Ü70 am 18. August im rheinischen Rheinbach gegen eine Ü60-Kreisauswahl aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Gespielt wird auf der Sportanlage in Rheinbach-Oberdrees. Spielbeginn ist um 14.00 Uhr. Anfang September dann steht ein weiteres Trainingslager in der niedersächsischen NFV-Akademie in Barsinghausen auf dem Programm.
Ziel von alldem ist, zu verdeutlichen, dass Alter keine Grenze für sportliche Ambitionen oder gesellschaftliche Teilhabe darstellen muss. Mit Zielstrebigkeit und einer gesundheitsbewussten, aktiven Lebensführung können auch im fortgeschrittenen Lebensalter Leistungen erreicht werden, die frühere Generationen oft für unmöglich hielten.
Wenn es dann im Oktober nach Australien geht, hoffen die WM-Oldies auf moralische Unterstützung aus der Heimat. Vielleicht ja auch von dem einen oder anderen Nationalspieler, für die jetzt in den USA der Traum vom WM-Titel vorzeitig ausgeträumt ist. Auf dass es die Ü70- und Ü75-Teams aus Deutschland Down Under besser machen!!.
Nettersheim/ Großefehn, 07.07.2026
Am 14. Juli startet in Großefehn erstmals der „Nordcup“ – ein neues Fußballturnier, zu dem Organisatoren und sportliche Leitung der Ü70- und Ü75-Fußball-Nationalmannschaft eingeladen haben. Das Turnier ist Teil eines umfangreichen Jahresplans, den Fußballlehrer Marek Wanik, Trainer der Ü75-Weltmeister-Mannschaft vom letzten Jahr in Tokio, für die beiden Teams ausgearbeitet hat. Seit Januar treffen sich seitdem Spieler aus ganz Deutschland, um sich auf die nächste WM, die im Oktober im australischen Brisbane stattfinden wird, vorzubereiten.
Das Turnier in Großefehn wird in seiner Startauflage mit zunächst sechs Mannschaften ausgetragen. Mit dabei neben den beiden deutschen Auswahlmannschaften sind die Teams von Hansa Rostock, der Kreisauswahl Siegen-Wittgenstein, einer Auswahl aus Hannover und einer aus dem Emsland/Ostfriesland.
Für Teamchef Detlev Schoone ist das Turnier ein Heimspiel, stammt er doch aus dem Ort und war hier jahrelang Ortsbürgermeister. Der Blick geht für ihn aber weit über den Heimatort hinaus. So plant er, zusammen mit seinen Kollegen Johan de Wal und Franz Krieger aus dem Orgateam und Sportchef Marek Wanik und Ü70-Trainer Stefan Stuckenberg, das Turnier in den kommenden Jahren international auszurichten. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen nord- und mitteleuropäischen Ländern. Schon weit gediehen sind die Planungen fürs nächste Jahr. Hier ist die erste internationale Auflage des Turniers in Polen im Gespräch. Der Nordcup soll demnach 2027 in Jarocin bei Posen stattfinden. Mit polnischer, tschechischer, dänischer, ggf. baltischer und deutscher Beteiligung.
Turnierbeginn am 14. Juli ist um 13.00 Uhr. Gespielt wird auf der Sportanlage des SV Großefehn an der Voßkuhler Straße 3.
Für viele über 70-Jährige ist ein Leben im Altenheim, in einer „Seniorenresidenz“ der letzte Lebensabschnitt. Davon wollen die 40 aktiven Fußballer, die den Kader des Ü70- und Ü75-Nationalteams für die bevorstehende Weltmeisterschaft in Brisbane/Australien bilden, noch lange nichts wissen. Im Gegenteil. Was für Generationen vor ihnen unvorstellbar war – für Spieler dieses Alters wird ein Traum wahr: Zu spielen bei einer Fußball-Weltmeisterschaft – das Größte, was sich ein Fußballer in seinem Leben vorstellen kann – wurde/wird für sie Realität.
Bisheriger Höhepunkt in der Vorbereitung auf das große Turnier war ein einwöchiges Trainingscamp Anfang Juni im polnischen Jarocin bei Posen, von dem die Sportler vor Kurzem zurückgekehrt sind. Im dortigen Sporthotel fanden die Gäste aus Deutschland ideale Trainingsbedingungen vor. Zwei Natur-Rasenplätze im Topzustand und ein Kunst-Rasenplatz in direkter Nachbarschaft des ruhig gelegenen Sporthotels wurden an den vier Trainingstagen intensiv genutzt. Hinzu kam ein Kraftraum im Haus, ein Schwimmbad mit 25m Bahn und Entspannungs-Bereich, Tagungsräume für Taktik-Schulungen, ein Reha-Bereich für physiotherapeutische Behandlungen und den sportlichen Belastungen angemessene Mahlzeiten morgens, mittags und abends rundeten das Angebot ab.
Initiiert hat dieses Trainingscamp der polnischstämmige und langjährige DFB-Fußballlehrer, Ausbilder und Lehrgangsleiter im Niedersächsischen Fußballverband, Marek Wanik (68). Bei seinem früheren Arbeitgeber hatte er vor einigen Jahren eine Kooperation zwischen dem NFV, dem DFB und dem großpolnischen Fussballverband in Poznan/Posen (vergleichbar mit einem deutschen Fußball-Landesverband) ins Leben gerufen. Diese Zusammenarbeit trug schon damals zahlreiche Früchte. So konnten z.B. in insgesamt 26 gemeinsamen, von Wanik koordinierten und geleiteten Lehrgängen über 600 angehende polnische Trainer – sowohl Frauen als auch Männer – ihre B-Lizenz erwerben.
Einen seiner damaligen Schüler, Marcin Dreier, der heute beim großpolnischen Fußballverband zuständig ist für Ausbildung und Talentförderung, durfte Wanik denn auch anlässlich des Trainingslagers in Jarocin wiedersehen. Das war genauso herzlich wie die Stimmung auf dem deutsch-polnischen Freundschaftsabend, der im Anschluss an ein Testspiel einer polnischen Ü50/Ü60-Auswahl gegen den deutschen Ü70-Nationalkader stattfand. Polen und Deutsche kamen einander völkerverständigend näher, auch jenseits des Themas Fußball. Vier Spieler der beiden deutschen Teams waren dabei aufgrund ihrer polnischen Wurzeln und entsprechender Sprachkenntnisse wertvolle Brückenbauer.
Das Trainingscamp in Jarocin war Teil einer bereits seit Beginn des Jahres laufenden detaillierten Jahresplanung, die ebenfalls auf den umtriebigen Marek Wanik zurückzuführen ist. Mindestens einmal im Monat haben sich seit Januar bis heute rund 60 Spieler aus ganz Deutschland zu Sichtungslehrgängen und Trainingsterminen zusammengefunden. Nächstes Highlight wird ein Einladungsturnier für Ü70-Mannschaften aus der ganzen Republik sein, der erstmals ausgetragene „Nordcup“. Das Turnier findet am 14. Juli im ostfriesischen Großefehn statt. Zuvor treffen sich beide deutsche Auswahlmannschaften noch am 30. Juni zu einem weiteren Sichtungstraining im ostwestfälischen Salzkotten.
Interessante Notiz am Rande des Trainingslagers: Der polnische Hotelier, zuständig auch für die benachbarten Sportanlagen, war so begeistert vom Team Deutschland, dass er alle spontan für das nächste Jahr wieder eingeladen hat. Und zwar zu einem internationalen Ü70- und Ü75-Turnier mit weiteren Nord- und mitteleuropäischen Nationalmannschaften, z.B. aus Polen selbst, aus Dänemark und weiteren skandinavischen Ländern, aus Tschechien und ggf. auch den baltischen Staaten. Aus dem „Nordcup“ könnte so mittelfristig eine Europa-Meisterschaft mit jährlich wechselnden Austragungsorten werden.
Anfang September steht ein weiteres Trainingslager auf dem Programm. Dieses Mal in der NFV-Sportschule in Barsinghausen. Danach wird’s dann langsam Ernst. Das im Vergleich zur aktuellen WM der Profis in den USA/Kanada/Mexiko noch relativ junge WM-Turnier für Ü70- und Ü75-Fußballer steht dann vor der Tür. Dieses Jahr zum insgesamt zehnten Mal ausgetragen, starten die Wettkämpfe am 12. Oktober in Brisbane. Das Endspiel ist für den 16. Oktober vorgesehen. Bis dahin müssen die deutschen Nationalteams in beiden Altersklassen mindestens fünf Spiele absolvieren, und zwar in drei Tagen. Das bedeutet an mindestens zwei Tagen zweimal 60 Minuten, die auf die WM-Teilnehmer warten. Sollte es Deutschland bis ins Endspiel schaffen, werden es sogar sechs Spiele sein.
Das zeigt, wie wichtig ein ausgewogener Kader und ein topfitter Trainingszustand der designierten WM-Spieler ist. Den zu erreichen helfen bei der Ü70 DFB-A-Lizenztrainer und Fitness-Studio-Betreiber Stefan Stuckenberg aus Hollage bei Osnabrück, der bereits erwähnte Ü75-Coach Marek Wanik, der seine Jungs bereits 2025 in Tokio zum Weltmeistertitel geführt hat und der den Titel in diesem Jahr verteidigen will, sowie ein Team von drei Physiotherapeuten, die auch in Polen schon dabei waren. Das Ergebnis der gelungenen Belastungssteuerung durch die Trainer und der Einsatz der Physios Antonia Noohs, Jan Boyke und Hagen Sicher: kein einziger Verletzter trotz fünf intensiver, jeweils zweistündiger Trainingseinheiten. Für Fußballer in diesem stolzen Alter wahrlich keine Selbstverständlichkeit.
Zwölf Mannschaften aus vier Kontinenten werden bei den 70ern um die WM-Krone kämpfen. Bei den Ü75 bislang elf. Darunter sind jeweils drei Teams aus den USA, zwei aus Japan, zwei aus Australien und die Nationalteams aus England, Wales, Kanada und Deutschland. Hinzu kommt – die Statuten der Veranstalter lassen mehrere Meldungen aus einem Land zu – ein in diesem Jahr gegründeter Verein aus Ostfriesland, der Verein „Fußball 70plus Deutschland“.
Fazit: Der sogenannte Veteranenfußball mit Spielern über 70/75 Jahren ist kein „Auslaufmodell“, sondern ein Beleg für das Motto: Football knows no age (Fußball kennt kein Alter). Wichtige Impulse erhielt die Entwicklung dieses Altersfußballs auf nationaler Ebene durch den Empfang des Ü70- und Ü75-Teams durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Jahr 2025. Dieses besondere Ereignis war für die beteiligten Spieler und Verantwortlichen eine Verpflichtung, sich auch weiterhin für den nationalen Fußball dieser Altersgruppen zu engagieren.
Nettersheim/ Großefehn, 15.06.2026
Nicht nur in den USA/Mexiko und Kanada findet in diesem Jahr eine Fußball-Weltmeisterschaft statt. Auch im fernen Australien wird in vier Monaten, vom 12.–16. Oktober, ein neuer Weltmeister gesucht – in der Altersgruppe der Ü70- und Ü75-Fussball-Senioren. Dieses Mal kommen in Brisbane, dem Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2032, 12 Mannschaften aus vier Kontinenten zusammen, um den neuen World-Champion in den beiden Altersklassen zu ermitteln.
Mit dabei sind z.B. Teams aus dem Gastgeberland, aus den USA, aus Japan, aus England, Wales, Kanada und eben auch Deutschland.
Die Weltmeisterschaften sind als Einladungsturnier organisiert. Das Format gibt es seit 2017. Der diesjährige World Cup in Brisbane ist der insgesamt zehnte seiner Art.
Im letzten Jahr in Tokio schaffte es die deutsche Ü75 auf den Weltmeister-Thron. Dieses Jahr soll der Titel verteidigt werden. Die Ü70 wiederum treibt eine andere Motivation an: Letztes Mal reichte es nur zu einem elften Platz, einer Platzierung, die den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wurde. Das soll dieses Jahr anders werden.
Damit das gelingt, kümmert sich seit Januar ein Trainerteam rund um die beiden DFB-A-Lizenz-Trainer Stefan Stuckenberg und DFB-Fußballlehrer Marek Wanik um die beiden Teams. Spieler aus inzwischen acht DFB-Landesverbänden treffen sich mindestens einmal im Monat an wechselnden Trainingsorten zu Vorbereitungs-Camps und Testspielen. Vorläufiger Höhepunkt war ein mehrtägiges Trainingslager im polnischen Jarocin bei Posen, das auf Initiative des polnisch-stämmigen Ü75-Trainers Marek Wanik zustande gekommen ist. Ein abschließender deutsch-polnischer Freundschaftsabend vertiefte zudem die zwischenmenschlichen und interkulturellen Beziehungen zum Gastgeberland.
Mitte Juli findet für die Ü70 in Großefehn/Ostfriesland erstmals ein Einladungsturnier, der sogenannte „Nord-Cup“ statt. Sechs Mannschaften aus ganz Deutschland werden dort den Besten ausspielen. Ziel ist, dieses Turnier langfristig zu einer bundesweiten Veranstaltung aufzuwerten, vergleichbar mit der vor kurzem zum zweiten Mal im hessischen Kelsterbach ausgetragenen Deutschen Meisterschaft für Ü60-Mannschaften, an der immerhin 20 Teams aus der ganzen Republik teilgenommen haben. Inzwischen liegt auch eine Einladung aus Polen vor, den „Nordcup“ als internationales Turnier auszurichten, mit Teilnehmern aus Polen, Tschechien, Dänemark, Deutschland und ggf. auch den baltischen Staaten.
Anfang September steht ein weiteres Trainingslager in der niedersächsischen NFV-Akademie in Barsinghausen auf dem Programm.
Ziel von alldem ist, zu verdeutlichen, dass Alter keine Grenze für sportliche Ambitionen oder gesellschaftliche Teilhabe darstellen muss. Mit Zielstrebigkeit und einer gesundheitsbewussten, aktiven Lebensführung können auch im fortgeschrittenen Lebensalter Leistungen erreicht werden, die frühere Generationen oft für unmöglich hielten.
Bevor es aber nach Australien geht, heißt es jetzt erst einmal Daumen drücken für die Jüngeren, die sich jetzt in den USA, in Mexiko und Kanada beweisen müssen – der Auftakt gegen Curacao hat ja schon mal geklappt. Natürlich auch verbunden mit der Hoffnung, dass es die Profis im Oktober für ihre älteren Kollegen genauso tun.
Nettersheim/ Großefehn, 15.06.2026