Berichte, Artikel und Reportagen über Team Germany 70+ und Team Germany 75+ in der Presse.
Hans-Otto Zettier (75) aus Helmstedt ist mit der deutschen Ü75 in Australien Weltmeister geworden. Bei der WM in Brisbane traten erstmals zwei deutsche Mannschaften an: Im rein deutschen Finale besiegte Germany Blue Germany White mit 7:0. Zettier schoss fünf Tore und wurde Dritter der Torschützenliste. Sein nächstes Ziel ist die WM 2028 in Duisburg.
Der 77-jährige Bayreuther Werner Zaulich ist mit der deutschen Ü75-Auswahl bei der Weltmeisterschaft in Australien Fußball-Weltmeister geworden.
Günter Christmann aus Hahn-Lehmden (Rastede) holte 2025 in Tokio mit der Ü75 den Weltmeistertitel und spielt nun in der Ü80. Der Oldenburger Herberto Bremer tritt zum dritten Mal bei einer WM mit der Ü70 an, diesmal für „Germany Blue“. Die Delegation mit gut 50 Spielern zwischen 70 und 86 Jahren ist am Donnerstagabend deutscher Zeit in Brisbane gelandet.
Die Senioren bezahlen die Teilnahme selbst: Nach Angaben von Christmann kommen in diesem Jahr rund 10.000 Euro pro Spieler für die EM in Wales, eine England-Reise, Trainingslager und die WM zusammen. In der Ü70 gehen zwölf Mannschaften an den Start, in der Ü75 acht. Gespielt wird in Cleveland bei Brisbane, die Vorrunde beginnt am Montag.
Die deutschen Ü75-Spieler bereiteten sich in Barsinghausen auf die WM in Brisbane (12. bis 16. Oktober) vor. Im Testspiel besiegte die Ü75 eine Ü70-Auswahl aus Osnabrück mit 3:0, am 7. Oktober startete das Flugzeug in Frankfurt. In Brisbane warten Teams aus den USA, Kanada, Wales, Japan und Australien.
Der Bericht stellt mehrere Spieler vor, darunter Reinhard Sicher (TSV Gestorf), Torwart Detlef Bölter (SC Asel), Michael Keil (SG Everloh-Ditterke) und Norbert Dölitzsch, sowie Trainer Marek Wanik. Bölter sagt: „Ich habe keine Zukunft mehr. Ich habe nur Gegenwart.“
Günter Zaborowski aus Marl holte vor einem Jahr in Tokio mit der deutschen Ü75 den Titel und will ihn nun in Australien verteidigen. Im Beitrag spricht er über den Weg in die Mannschaft, das Training zweimal pro Woche und die fehlende finanzielle Unterstützung durch den DFB: Rund 3000 Euro kostet die Reise pro Spieler, eine Spendenaktion des Teams machte die Teilnahme für alle möglich.
Heinz-Bernd Freund (TSV Siegen) war 2025 in Tokio mit acht Treffern gemeinsam mit Eddy Detels bester deutscher Torschütze und will den Ü75-Titel verteidigen. Mit ihm fliegen Udo Zimmermann (RW Hünsborn) und Karl-Heinz Rogel (VSV Wenden) für die Ü75 nach Australien, Irenius Smolinski (TSV Weißtal) wurde für eines der deutschen Ü70-Teams nominiert. Abflug war am 7. Oktober, gespielt wird vom 12. bis 16. Oktober.
„Als großen Vorteil sehe ich es an, dass sieben unserer acht Stammspieler aus dem vorigen Jahr weiterhin dabei sind“, sagt Freund.
Der 77-jährige Zaborowski (Rückennummer 14, sieben Länderspiele) gehört zum Team, das 2025 in Tokio Weltmeister wurde. Der Bericht beschreibt die Reise: Abflug am 7. Oktober in Frankfurt, Quartier im Mercure Hotel Spring Hill in Brisbane bis zum 18. Oktober, danach Sightseeing in Sydney und Rückflug am 23. Oktober.
Das Turnier findet auf der Platzanlage des Redlands United FC in Cleveland statt. Acht Teams aus fünf Ländern spielen mit, Deutschland trifft in der Vorrunde in Pool A auf Australien Gold, USA-NC United und Japan. Ruhetag ist am Mittwoch, die Finalspiele folgen am Freitag.
Staatssekretärin Andrea Milz empfing das Team im Düsseldorfer Landeshaus. Rund 40 Spieler, darunter 19 aus Nordrhein-Westfalen, treten vom 12. bis 16. Oktober in Brisbane an. Milz würdigte die Sportler als Vorbilder: „Fitness, Teamgeist und Lebensfreude sind keine Frage des Geburtsjahrgangs.“
Der 70-jährige Ulrich Brandt aus Kammerich fliegt mit der deutschen Ü70 zur Weltmeisterschaft nach Brisbane. Trotz Kniearthrose im Frühjahr überzeugte er in einem Vorbereitungsspiel und steht im 22er-Kader. Flug und Unterkunft bezahlt er wie alle Spieler selbst.
Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz und der Landtagsabgeordnete Christos Katzidis empfingen das Team im Düsseldorfer Landeshaus und würdigten das Engagement der Spieler vor der WM in Australien.
Norbert Dölitzsch aus Steinheim-Bergheim fährt zu seiner zweiten Weltmeisterschaft und stürmt in Australien für die deutsche Ü70. Nach nur einem Punkt in der Vorrunde 2025 in Japan peilt das Team diesmal den Titel an.
Vier Spieler aus dem Siegerland und dem Kreis Olpe reisen zur WM nach Australien – drei von ihnen verstärken die deutsche Ü75 bei der Titelverteidigung.
Radio-Siegen-Reporter Louis Wiegel hat die vier Fußballer aus der Region vor ihrer Abreise nach Brisbane getroffen. Der Beitrag ist online zum Anhören abrufbar.
Werner Zaulich von den Alten Herren des FC Eintracht Bayreuth ist für die Ü75-Weltmeisterschaft Mitte Oktober in Australien nominiert worden.
Sportministerin Stefanie Drese würdigt die Nominierung von Herbert Hanl, Wolfgang Wolters und Reinhard Zerahn aus Mecklenburg-Vorpommern für die deutsche Ü70, die im Oktober zur WM nach Australien reist, als großen Erfolg für die regionale Fußballszene.
Der Marler Günter Zaborowski bereitet sich mit der deutschen Ü75 unter Trainer Marek Wanik auf die Titelverteidigung in Brisbane vor. Abflug nach Australien ist am 7. Oktober.
Die beiden Kölner Heinz Palka und Dieter Wesseling von der SpVg Porz spielen künftig für die deutsche Ü70-Nationalmannschaft und wollen sich in Australien den WM-Titel sichern. Unterstützung kommt aus der Fußball-Prominenz: Horst Hrubesch, Wolfgang Overath und Sepp Maier begleiten das Team nach Australien.
Heinz Palka und Dieter Wesseling spielen beide in der Altherren-Mannschaft der SpVg Porz und gehören zum Kader der deutschen Ü70-Auswahl, die im Oktober bei der Weltmeisterschaft in Australien antritt. Palka steht nach eigener Schilderung seit seinem neunten Lebensjahr auf dem Platz. Der frühere Stürmer spielte in seiner aktiven Zeit unter anderem beim polnischen Club Górnik Katowice; nach seiner Ausreise nach Deutschland arbeitete er als Co-Trainer bei Viktoria Köln. Seit rund zehn Jahren trägt er das Trikot der SpVg Porz.
Auch Wesseling blickt auf eine lange Amateurkarriere zurück: Oberliga bei der SpVg Frechen 20 und beim SC Brühl, seit fünf Jahren gehört er zur Porzer Altherren-Mannschaft. Ihn reizt an der WM nicht allein der Titel, sondern die Aussicht, andere Länder und Gleichgesinnte im selben Alter kennenzulernen – Gegner, mit denen man sich messen kann, ohne sich zu verletzen, und sich dabei wieder wie ein Fünfzigjähriger zu fühlen.
Der Traum hat seinen Preis. Palka hat an sämtlichen Vorbereitungsspielen teilgenommen und dafür bereits über 5000 Kilometer quer durch Deutschland zurückgelegt – Fahrtkosten und Unterkünfte bezahlte er selbst. Auch die Reise nach Australien finanzieren die Spieler aus eigener Tasche: Mehr als 5000 Euro kostet die Teilnahme pro Person. Für ein Hobby, so Wesseling, sei das bereits eine ordentliche Summe.
Der Kader umfasst rund 40 Personen: Spieler, Trainer und Betreuer. Eine offizielle DFB-Nationalmannschaft ist die Ü70-Auswahl allerdings nicht. DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die „German Veterans“ dennoch nach Frankfurt eingeladen, um ihren Einsatz für den Seniorensport zu würdigen. Die Trikots stellt der Verband kostenlos zur Verfügung; was noch fehle, sei die finanzielle Unterstützung, erklärt Nationalspieler und Pressesprecher Peter Siebert. Insgesamt seien die Funktionäre dem Projekt wohlwollend gegenüber eingestellt.
Rückendeckung kommt aus der Fußball-Prominenz: Horst Hrubesch, Wolfgang Overath und Sepp Maier unterstützen das Projekt „WM der Herzen“ und begleiten die deutschen Kicker nach Australien. In Porz verfolgt man das Auftreten der beiden Nationalspieler ebenfalls genau. Fritz Reiners, Trainer der Porzer Altherren, ist stolz darauf, dass zwei Spieler seiner Abteilung die Bundesrepublik vertreten, und hofft auf einen Schub – auch die Ü70 brauche Nachwuchs.
Für Palka ist die Zielsetzung eindeutig: Er will die WM gewinnen – für Köln und für Deutschland, in dieser Reihenfolge. Wesseling, der zum Zeitpunkt des Berichts verletzt ist, ergänzt lachend, man unterscheide dabei nicht zwischen links- und rechtsrheinisch. Offen bleibt allein die Finanzierung der Reise nach Brisbane: Sponsoren und Unterstützer könnten dafür sorgen, dass der Traum von der Ü70-WM nicht am Geld scheitert.
Die Ü70-WM gibt es seit 2017. Ins Leben gerufen wurde die Bewegung vom australischen Verband Oasis (Older And Still Into Soccer), seitdem findet das Turnier jährlich statt. Im vergangenen Jahr wurde in Tokio gespielt, wo die deutsche Ü75-Auswahl den Weltmeistertitel holte. Auch bei Turnieren in Dänemark und Wales erreichten deutsche Mannschaften vordere Platzierungen – trotz dieser Erfolge läuft der Wettbewerb der Senioren in der Öffentlichkeit weitgehend unter dem Radar.
Mit über 70 Jahren noch einmal eine Nationalmannschaft tragen: Für Heinz Palka und Dieter Wesseling von der SpVg Porz Altherren wird der Traum von der Weltmeisterschaft in Australien wahr. Die Reise müssen die Spieler mit mehr als 5000 Euro größtenteils selbst finanzieren.
Unter diesem Motto bereitet sich die deutsche Ü70-Auswahl seit Januar auf die Weltmeisterschaft im Oktober in Australien vor. Trainiert wird das Team von Stefan Stuckenberg, Inhaber der DFB-A-Lizenz, und dem Fußballlehrer Marek Wanik. Mit dabei sind zwei Kölner: Heinz Palka und Dieter Wesseling. Beide spielen in der Altherren-Mannschaft der SpVg Porz und leben ihre Fußballleidenschaft auch mit über 70 Jahren weiter.
Palka spielt seit seinem neunten Lebensjahr. Der ehemalige Stürmer war in seiner aktiven Zeit unter anderem beim polnischen Club Górnik Katowice aktiv; nach der Ausreise nach Deutschland arbeitete er zehn Jahre als Co-Trainer bei Viktoria Köln und spielt seit rund einem Jahrzehnt für die SpVg Porz. Wesseling war in der Oberliga bei der SpVg Frechen 20 und beim SC Brühl im Einsatz und gehört seit fünf Jahren zu den Porzer Altherren. Nun wartet auf beide eine besondere Herausforderung: das Trikot der deutschen Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft.
Für Wesseling geht es nicht allein um den Titel. Andere Länder kennenzulernen und überhaupt noch Gleichgesinnte in diesem Alter zu finden, mit denen man sich messen kann, ohne sich zu verletzen, und sich dabei wie ein Fünfzigjähriger zu fühlen – das sei sein Antrieb. Palka hat bislang an allen Vorbereitungsspielen teilgenommen und dafür mehr als 5000 Kilometer quer durch Deutschland zurückgelegt, Fahrtkosten und Unterkünfte aus eigener Tasche.
Zum Tross gehören etwa 40 Personen – Spieler, Trainer und Betreuer. Die Reise nach Australien kostet jeden Teilnehmer mehr als 5000 Euro und muss selbst finanziert werden. Eine offizielle DFB-Nationalmannschaft ist die Ü70-Auswahl nicht; DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die „German Veterans“ aber nach Frankfurt eingeladen, um ihren Einsatz für den Seniorensport zu würdigen, und der Verband stellt die Trikots kostenlos zur Verfügung. Unterstützung kommt zudem von Fußball-Ikonen wie Horst Hrubesch, Wolfgang Overath und Sepp Maier, die das Projekt begleiten.
Die Ü70-WM wird seit 2017 vom australischen Verband Oasis (Older And Still Into Soccer) ausgerichtet und findet jährlich statt. Im vergangenen Jahr holte die deutsche Ü75-Auswahl in Tokio den Weltmeistertitel. In Porz ist man stolz darauf, dass zwei Spieler der eigenen Altherren-Abteilung die Bundesrepublik vertreten.
Für die WM der über 70-Jährigen in Brisbane wurden mit Roland Willmann, Peter Schmidt und Klaus Schweter drei ehemalige Spieler von Arminia Bielefeld in den deutschen Kader berufen.
Der Marler Fußballveteran gehört zum Ü75-Team, das in Brisbane seinen WM-Titel von 2025 verteidigen will. Zur Vorbereitung setzt er auf Waldläufe und Fitnessübungen.
Norbert Welzel vom FC Creglingen ist vermutlich der erste Fußballer aus dem Taubertal, der in eine Nationalmannschaft berufen wurde. Der dribbelstarke Linksaußen, von seinen Mitspielern wegen seiner Schnelligkeit „die Gazelle“ genannt, will im Oktober mit der deutschen Ü70 in Australien um den WM-Titel mitspielen.
Dribbelstark, antrittsschnell, wendig und mit Zug zum Tor: Norbert Welzel vom FC Creglingen ist ein gelernter Linksaußen. Mitte Oktober tritt der 72-Jährige mit der inoffiziellen deutschen Ü70-Nationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften in Australien an. Er ist vermutlich der erste Fußballer aus dem Taubertal, der in eine deutsche Nationalmannschaft berufen wurde. Seine 72 Jahre merkt man dem rüstigen Rentner nicht an: Welzel spielt Tennis, joggt, fährt Rad und steht in der Creglinger AH nach wie vor auf dem Platz.
Hinter ihm liegt eine lange und erfolgreiche Amateurkarriere mit drei Bezirksmeistertiteln und mehreren Torjägerkanonen. Wie viele Tore er in mittlerweile 62 Fußballjahren erzielt hat, weiß er selbst nicht mehr; in seinen besten Zeiten als Aktiver waren es durchschnittlich 30 Saisontore, in der Bezirksliga oder der Landesliga A wurde er mehrfach Torschützenkönig. An seine ersten Treffer erinnert er sich jedoch genau: als D-Jugendspieler bei einem Spiel der Creglinger in Röttingen, 4:0 hieß es am Ende, zwei Tore gingen auf sein Konto.
Sogar während seines Lehramtsstudiums in Koblenz Mitte der 70er-Jahre fuhr er am Wochenende heim, um sonntags auf dem Platz zu stehen. Anfragen höherklassiger Vereine lehnte er ab – ihm seien die Freunde und die FC-Mannschaft wichtiger gewesen, sagt der heimatverbundene Creglinger, der im Alter von zwei Jahren mit seinen Eltern in den Ort gezogen war. Manche Mitspieler nannten ihn „die Gazelle“, weil er Abwehrspieler mit seiner leichtfüßigen Art wie Slalomstangen aussehen ließ. So etwa in einem Landesligaspiel gegen den Tabellenführer TSG Backnang: ein Mittwochsspiel, fast 700 Zuschauer auf dem Creglinger Sportplatz, der FC gewinnt 2:1 – beide Tore schießt Norbert Welzel.
Dass er bis ins Seniorenalter von größeren Verletzungen verschont blieb, führt Welzel auf seinen gesunden Lebensstil und die Gene zurück – und darauf, dass auch Glück dazugehöre. Abgesehen von zwei Rippenbrüchen und einigen Meniskusverletzungen verzeichnet seine Krankenakte keine nennenswerten Einträge.
Den Anstoß gab FC-Mitglied Edith Scheiderer: Sie hatte im Herbst 2025 einen Fernsehbericht über die Senioren-WM in Japan gesehen und Welzel ermutigt, sich zu melden. Nach einem Telefonat mit dem damaligen Trainer erhielt er eine Einladung zur Sichtung in Olpe – danach war die Sache klar: Welzel überzeugte, seitdem gehört der Creglinger zum WM-Kader. Auch ein Trainerwechsel änderte daran nichts. Der aktuelle Coach Stefan Stuckenberg, Inhaber der DFB-A-Lizenz, hält große Stücke auf seine offensiven Fähigkeiten und seinen Drang, in jeden Zweikampf zu gehen.
Im Juni 2026 folgte ein Trainingslager in Polen, das auch der Kameradschaft diente. Die Aufwärmübungen hatten es in sich, der Muskelkater war entsprechend. Mit den Mitspielern versteht sich der 72-Jährige gut, die Chemie stimme. Wenn er verletzungsfrei bleibt, kann er davon ausgehen, nicht nur zum 22er-Kader zu gehören, sondern auch in der Startelf zu stehen. Bis zum Abflug am 7. Oktober warten weitere Testspiele, damit sich das Team besser einspielen kann. Für zuhause haben die Trainer Empfehlungen mitgegeben – die Devise lautet, an möglichst vielen Tagen aktiv zu sein. Eine Vorgabe, die Welzel ohnehin befolgt, ob beim AH-Training, beim Joggen oder beim Radfahren. Neben ihm wird im Flieger nach Down Under seine Frau Elke sitzen.
Vom 12. bis 16. Oktober will Welzel mit dem aus insgesamt acht DFB-Landesverbänden stammenden Team die Schmach des Vorjahres wettmachen, als die Mannschaft mit nur einem Erfolg einen der letzten Plätze belegte. Der Neuling ist sich sicher, dass es diesmal für einen vorderen Platz reichen wird. Selbstbewusst formuliert er das Ziel: weit kommen und Weltmeister werden.
Der Bericht beleuchtet die Meldung mehrerer deutscher Teams aus zwei getrennten Organisationen für die WM in Australien – und die Möglichkeit, dass sie im Turnier aufeinandertreffen. Das Orgateam aus Ostfriesland plant derweil gelassen weiter.
Bernd Hannes aus Denklingen (RS 19 Waldbröl) ist erneut für den Kader der deutschen Ü70 nominiert und fährt nach der WM in Tokio nun auch nach Brisbane. Mit Peter Siebert, früher TuRa Dieringhausen, steht ein weiterer Spieler mit oberbergischen Wurzeln im Team.
Theo Beckmann und Heinz Rehrmann aus dem Kreis Paderborn treten im Oktober in Brisbane mit der deutschen Ü75 bei der Weltmeisterschaft an. Zuletzt bereiteten sie sich im Trainingscamp in Polen vor.
Der FC Hennef 05 ist stolz auf seine beiden Ü70-Nationalspieler: Torwart Ludwig Leinhos und Mittelfeldspieler Ulli Brand vertreten Deutschland im Oktober bei der Senioren-WM in Australien. Auch Ex-Hennefer Peter Siebert gehört als Angreifer zum Kader.
Es ist Fußball-WM-Zeit in den USA, Mexiko und Kanada – aber auch die Fußball-Oldies tragen Weltmeisterschaften aus. Im vergangenen Jahr fanden die Ü70- und Ü75-Meisterschaften in Tokio statt, im Oktober dieses Jahres ist Brisbane in Australien der Austragungsort. Das Format gibt es seit 2017; die anstehende WM ist bereits die zehnte Veranstaltung dieser Art.
Der FC Hennef 05 ist stolz darauf, dass mit Torwart Ludwig Leinhos und Mittelfeldspieler Ulli Brand zwei Alte-Herren-Spieler die Chance bekommen, sich Weltmeisterschafts-Teilnehmer nennen zu können. Der Ex-Hennefer Peter Siebert gehört als Angreifer ebenfalls zu diesem Kreis und kam bereits in Japan zum Einsatz.
Bisheriger Höhepunkt der Vorbereitung war ein einwöchiges Trainingslager im polnischen Jarocin. Mitte Juli findet in Großefehn im Landkreis Aurich/Ostfriesland erstmals ein Ü70-Einladungsturnier statt, der „Nord-Cup“, zu dem sechs Mannschaften aus Deutschland ihre Teilnahme zugesagt haben. Ziel ist es, dieses Turnier langfristig zu einer bundesweiten Veranstaltung aufzuwerten. Weiter geht es danach für die Ü70-Oldies mit einem Trainingslager in der niedersächsischen NFV-Akademie in Barsinghausen.
In Japan wurde die Ü75-Auswahl im vergangenen Jahr Weltmeister. Für die Ü70 reichte es nur zu Platz elf – in Australien soll diesmal eine bessere Platzierung herausspringen. Ein Trainerteam rund um DFB-A-Lizenz-Coach Stefan Stuckenberg und DFB-Fußballlehrer Marek Wanik trifft sich mit den Kaderspielern mindestens einmal im Monat zu Vorbereitungs-Camps und Testspielen.
Mit Torwart Ludwig Leinhos und Ulli Brand stehen zwei aktuelle Spieler des FC Hennef 05 im Kader der deutschen Ü70 für die WM im Oktober in Brisbane, dazu der Ex-Hennefer Peter Siebert.
Nach dem WM-Titel 2025 in Japan kam es hinter den Kulissen zum Bruch: Ein Großteil des Ü75-Kaders und Teile der Ü70 trennten sich von Teammanager Günter Christmann und treten zur WM 2026 in Australien nun in eigener Organisation an – mit Detlev Schoone, Franz Krieger und Johann de Wall im Orgateam. Der Artikel beleuchtet Hintergründe, Kader und Reaktionen, u.a. vom DFB.
Das amtierende Weltmeisterteam der deutschen Ü75-Fußballer ist zerstritten. Wenige Tage nach dem Titelgewinn in Japan entschied sich die Mehrheit der Mannschaft – neun von 17 Spielern –, nicht mehr unter der Führung von Teammanager Günter Christmann weiterzuspielen. Ein Teil der Ü70-Mannschaft schloss sich dieser Haltung an. Team-Deutschland-Sprecher Detlev Schoone begründet den Schritt damit, dass viele Ü70- und Ü75-Spieler mit der Art und Weise, wie Christmann die Teams geführt und zusammengestellt hatte, nicht einverstanden gewesen seien.
Die internen Streitigkeiten hatten laut Schoone nicht erst in Japan begonnen. Bereits nach der WM 2024 in Wales hatten einige damals aktive Spieler aus dem Emsland und Ostfriesland entschieden, aufgrund der Personalie Christmann nicht mit nach Japan zu fahren. Schoone selbst, vom SV Großefehn, hatte die WM 2025 ebenfalls ausgelassen.
Nach dem Bruch kehrte Schoone ins Orgateam der Ü70/75-Formationen zurück – für ihn eine Rückkehr zu den Ursprüngen, denn die zur Oldie-WM fahrenden Mannschaften hatte er 2022 zusammen mit Franz Krieger und einigen anderen aus der Taufe gehoben. Die drei Teammanager Detlev Schoone, Franz Krieger und Johann de Wall gehören nun gemeinsam mit dem ehemaligen DFB-Vizepräsidenten Eugen Gehlenborg zum ehrenamtlichen Kollektiv hinter einer Ü70- und einer Ü75-Mannschaft, die für die WM in Australien angemeldet sind. Daneben sollen drei weitere Ü-Formationen des Vereins „Fußball 70plus Deutschland“ antreten, die Christmann organisiert: je ein Ü70-, Ü75- und Ü80-Team.
Als Team Deutschland wollen neun Ü75-Weltmeister ihren Titel verteidigen, darunter WM-Torschützenkönig Eddy Detels vom TuS Engter und Trainer Marek Wanik aus Lechtingen. Im Ü70-Kader stehen mit Heinz Warning und Wolfgang Stahmeier (beide Georgsmarienhütte), Peter Wedderhoff (Ibbenbüren/Engter) und Trainer Stefan Stuckenberg (Hollage) vier weitere Akteure aus der Region. Insgesamt elf Spieler des Japan-Teams sind dieser Ü70 treu geblieben.
Günter Christmann wollte auf Anfrage der Redaktion keine Fragen zu dem Sachverhalt beantworten. Offizielle Nationalmannschaften waren weder die Teams, die 2025 in Japan antraten, noch sind es die Mannschaften, die sich derzeit auf Australien vorbereiten – in Japan wurden die Weltmeister nach Angaben der Teamverantwortlichen allerdings mit Ausrüstung vom DFB unterstützt. Die DFB-Pressestelle teilte auf Nachfrage mit, dass ihr zu den genannten Ü70- und Ü75-Teams sowie zu den entsprechenden Strukturen, Unterstützungsformen oder geplanten Teilnahmen an internationalen Turnieren keinerlei Informationen vorlägen.
Rund fünf Monate vor Turnierbeginn liefen die WM-Vorbereitungen des Teams Deutschland bereits auf Hochtouren. Nach einer gemeinsamen Trainingseinheit in Marl-Hüls ging es Anfang Juni ins Trainingslager nach Polen; für Juli war ein Turnier in Großefehn geplant.
Die deutsche Ü75 unter Trainer Marek Wanik trainiert am 22. April beim TuS 05 Sinsen. Mit dabei: der Marler Günter Zaborowski, bester Turnierspieler der WM in Tokio.
Die Ü75 hat ihren Weltmeistertitel in Brisbane erfolgreich verteidigt. Die Ü70 erreichte das Finale und verlor dort knapp mit 0:1 gegen Wales – das beste Ergebnis einer deutschen Ü70-Mannschaft seit Einführung des Formats 2017.
Zwei Spieler aus Hennef waren Teil der deutschen Ü70-Auswahl, die im Finale knapp an Wales scheiterte. Für die beiden war das Turnier trotz des anstrengenden Spielplans ein besonderes Erlebnis.
Neben den vier Ü75-Weltmeistern aus der Region belegte ein weiterer Ostfriese mit der Ü70-Auswahl den zweiten Platz.
Udo Zimmermann aus Hünsborn hat mit der deutschen Ü75-Nationalmannschaft die Senioren-Fußball-WM in Queensland gewonnen. Der Verein feiert den Erfolg als etwas Außergewöhnliches.
Heinz-Bernd Freund aus Langenholdinghausen gewinnt mit der Ü75 zum zweiten Mal den WM-Titel. Mit Torjäger Karl-Heinz Rogel und Udo Zimmermann in der Abwehr feiert das gesamte Team aus der Region den Erfolg.
Hannes zeigt sich mit dem Abschneiden zufrieden und hat noch nicht entschieden, ob er weiter in Ü-Nationalmannschaften spielt.
Günter Zaborowski gewinnt mit der deutschen Ü75 die WM in Australien. Das Team siegte in allen acht Spielen bei 33 erzielten Toren und nur einem Gegentor.
Sportministerin Stefanie Drese würdigte besonders die drei Spieler aus Mecklenburg-Vorpommern: Herbert Hanl, Wolfgang Wolter und Reinhard Zerahn. Das Team hatte im Halbfinale den Gastgeber bezwungen und im Finale knapp gegen Wales verloren.
Stand: 27.10.2026